Die Folgen der globalen Erwärmung zeigen sich immer deutlicher. Extremwetterereignisse wie Stürme, Hagel, Starkregen und Hochwasser, aber auch Hitze und Trockenheit haben zum Teil erhebliche Auswirkungen auf einzelne Wohngebäude, Wohngebiete oder ganze Regionen.
Vor diesem Hintergrund wird in den kommenden Jahren die Steigerung der Widerstandsfähigkeit des Gebäudes gegenüber standortspezifischen Extremwetterereignissen und sonstigen Veränderungen der Umwelt, auch Resilienz genannt, „zu einem risikorelevanten und wertbeeinflussenden Merkmal“.
Damit stellt sich nicht nur die Frage, inwieweit der Prozess des Planens und Bauens bzw. die Qualität der Gebäude und baulichen Anlagen an diese neuen Wetterverhältnisse angepasst werden muss, sondern auch, wie die Widerstandsfähigkeit von Bestandsgebäuden erhöht werden kann. Diese Fragen sind nicht zuletzt vor dem Hintergrund zu klären, dass DIN-Normen in der Regel i. d. R. nur mittlere Wetterereignisse für die Planung und Ausführung von Gebäuden zugrunde legen.
Dabei werden die schadenträchtigsten Wetterereignisse:
- Sturm,
- Hagel,
- Starkniederschläge (lokale Überflutung durch Starkregen, Rückstau, Überschwemmung durch Übertreten von Gewässern) und
- Schneedruck/Frost
tiefergehend bewertet, auch hinsichtlich ihrer Gefährdung und typischen Schadenbereiche und mögliche Maßnahmen betrachtet.
Ziel
Dieses Seminar soll die Teilnehmer für die Auswirkungen der Extremwetterereignisse auf Wohngebäude sensibilisieren. Die bereits angepassten bzw. nicht angepassten Regelwerke werden dargestellt.
Teilnehmende
Architekten, Ingenieure, Bauleitung, Baubehörden