Die Bauleitung hat die Qualität für viele verschiedene Gewerke auf den Baustellen sicherzustellen. Die Frage ist nur wie und mit welchen Mitteln? Um eine Qualitätssicherung umsetzen zu können sind Kenntnisse von häufigen Schnittstellenproblemen und deren frühzeitiger Erkennung notwendig. Ebenso sollten Planungen und Ausschreibungen auf häufige Probleme überprüft werden können, damit mögliche Lösung von Problemen möglichst nicht auf die Baustellen verlagert werden. Im Baustellenablauf sind auf Seiten der Bauleitung Konzepte, Kenntnisse von Regelwerken und weiteren Informationsquellen sowie Grundlagen notwendig, um eine effektive Prüfung vor Ort ermöglichen zu können.
Das Seminar wird einen Überblick über Qualitätssicherungen und Qualitätskontrollen geben und zeigt Grundlagen und Maßnahmen zu deren Umsetzung. Weiterhin wird aufgezeigt durch welche Umstände und an welchen Stellen häufig Probleme auftreten und wie diese möglichst schon vor Beginn der Baumaßnahme oder zumindest vor der Ausführung erkannt werden können. Zudem wird ein Überblick über wichtige Regelwerke, Merkblätter und weitere Informationsquellen sowie über Normen und Regeln der Technik vermittelt. Ziel des Seminars ist es den Teilnehmenden auf anschauliche Weise typische Schnittstellenprobleme und Maßnahmen zur Qualitätssicherung aufzuzeigen und somit den Arbeitsalltag auf den Baustellen zu erleichtern.
Themen
- Einführung, Grundlagen, Begriffe
- Warum ist eine Bauleitung notwendig?
- Prävention von zu erwartenden Problemen
- Qualitätskontrolle, Qualitätssicherung
- Umstände, Stellen, Bauteile, Gründe für Probleme
- Regelwerke, Merkblätter, Zulassungen
- Informationsquellen für die Bauleitung
- Toleranzen im Hochbau, Unregelmäßigkeiten
- Normen und Regeln der Technik
- kritische Bewertung von Planungs- und Ausschreibungsunterlagen
Teilnehmende
bauvorlageberechtigte Entwurfsverfasser, Ingenieure und Architekten aus Planungsbüros,
ausführenden Firmen und Behörden