Gebäudemodernisierungsgesetz – hybrid

 

as Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) hat am 29.07.2026 das Gebäude-energie¬gesetz (GEG) abgelöst. Ziel des Seminars ist es, die wesentlichen Änderungen für Neubauten und Bestandsgebäude praxisgerecht vorzustellen.

Dazu gehören:

  • Erneuerbarer Energien: Wegfall der starren 65 % Regel und Einführung der sogenannten „Biotreppe“, schrittweise Einführung der Solarpflicht für Neubauten und Alternativen zur „Biotreppe“ 
  • Heizungsanlagen: Wegfall der Beratungspflicht und der Betriebsverbote für fossile Heizungsanlagen, Übergangsfristen bei Havarien  
  • Nichtwohngebäude: Anforderungen an die Gebäudeautomatisierung, Einführung von Mindestenergiestandards und der geplante Wegfall der Verbrauchsausweise  
  • Referenzgebäude: Änderung der Referenzausstattungen für Wohn- und Nichtwohngebäude (Stichwort: baubare Referenzgebäude) 
  • Gebäudeautomation: Anforderungen an Nichtwohngebäude (Neubau und Bestand)
  • Energieausweise: Änderungen der Effizienzklassen, Abschaffung der Verbrauchsausweise (NWG) und Ausweitung des Kreises der Ausstellungsberechtigten
  • Mieterschutz: Aufteilung der Betriebskosten nach Einbau einer neuen Gas- oder Ölheizung
  • Elektrofahrzeuge: Vorgaben für die Ladeinfrastruktur für Neubauten  Etc.

Einigkeit herrscht in der Fachwelt darüber, dass die neuen Anforderungen nicht (allein) durch eine weitere Erhöhung von Dämmstoffdicken erfüllt werden können. Vielmehr wird es zukünftig immer mehr darauf ankommen, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Dämmqualität der Gebäudehülle und der für die Wärmeversorgung eingesetzten Haustechnik zu finden.

Im Seminar sollen zukunftsorientierte Lösungswege aufgezeigt werden, wie die energetische Qualität der Gebäudehülle, die Versorgungstechnik und die Einbindung von regenerativen Energien nach GModG gestaltet werden können.

Passiv wirkende Planungsspielräume:

  • Darstellung erforderlicher Dämmqualitäten
  • Das Instrument der Wärmebrückenberechnung
  • Anforderungen an die Luftdichtheit
  • Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz
  • Anforderungen an die Wohnungslüftung nach DIN 1946-6

Anhand von Beispielen soll eine Bewertung der verschiedenen Planungsspielräume vorgenommen werden. Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmern den kreativen Umgang mit den Anforderungen des GModG aufzuzeigen.

Teilnehmende
saSV für Schall- und Wärmeschutz, bauvorlageberechtigte Entwurfsverfasser, Energieberater, Ingenieure und Architekten

09.11.2026
10:00-17:30

Düsseldorf
Seminarnummer 76087

Referent
Dr.-Ing. Jörg Albert
Beratender Ingenieur, saSV für Schall- und Wärmeschutz, öbuvSV für Bewertung der energetischen Qualität von Wohn- und Nichtwohngebäuden, Ingenieur- & Sachverständigenbüro Dr. Albert, Duisburg

maximal 20 Personen vor Ort
unbegrenzte Personenzahl online

200,00 € Mitglieder IK-Bau NRW
330,00 € Nichtmitglieder
170,00 € Jungingenieure

8 Fortbildungspunkte
anerkannt gemäß FuWO für
Bauvorlageberechtigte
saSV für Schall- und Wärmeschutz
Mitgliedschaft in der IK-Bau NRW


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Die Veranstaltung wird hybrid durchgeführt. Bitte wählen Sie die Art Ihrer Teilnahme.

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